Werden mit einem Camcorder digitale Aufzeichnungen im High Definition Bereich gemacht, entstehen sehr große Dateien.
Damit diese auf gängige und damit günstige Datenträger gespeichert werden können, muss die Dateigröße durch Komprimierung stark reduziert werden.
Um diese komprimierten Dateien anschließend relativ problemlos auf anderen Geräten bearbeiten und abspielen zu können, sind Videostandards von den Herstellern festgelegt worden.
Neben DV (Digital Video) und HDV (High Definition Video) hat sich ein weiterer Standard etabliert: Advanced Video Codec High Definition, kurz AVCHD. Er unterstützt alle gängigen Auflösungsstufen im Bereich von 720 x 576 Pixel bis in den High Definition Bereich mit bis zu 1920 x 1080 Pixel.
Dieses Videoformat komprimiert die Aufzeichnungen ungefähr auf die Hälfte eines HDV-Videos und ist nicht auf ein Speichermedium festgelegt. Die Aufnahmen werden im Gegensatz zum HDV-Format, das fast ausschließlich mit DV-Bändern arbeitet, auf Festplatte, DVD, Blu-ray Disc oder Flashkarte gespeichert.
Auf diese Weise kann man jede beliebige Stelle im Video anwählen und die Aufzeichnungen können schneller als in Echtzeit auf einen Computer übertragen werden.






