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Quicktime

Im Juni 1990 brachte die Firma Apple die erste Version des Multimedia-Formats Quicktime heraus.

In seiner ursprünglichen Form war die Plattform nur für MacIntosh gedacht, später jedoch wurde die Funktion auf Windows erweitert.
Apple legte mit dem Quicktime Anfang der Neunziger den Grundstein für das einfache Abspielen von Videos. Den absoluten Durchbruch erreichte das Multimedia-Format mit der Einführung der CD-Rom, die dank des Quicktime zum multimediale Medienträger wurde.

Im Prinzip besteht das Erfolgsprodukt von Apple aus drei Komponenten, einem Rahmen, dem Dateiformat und der Programmierschnittstelle für andere Programme, dem API. Es gibt verschiedene Basisanwendungen, die sich aus dem Format entwickelten.

Der Quicktime Player ist die geläufigste Anwendung unter PC-Benutzern. Der Quicktime Broadcaster ermöglicht seinem Benutzer Live-Sendungen als Video oder in Audio zeitgleich über einen Stream zu erleben. Die Software Quicktime Streaming Server stellt für den Internetbenutzer Live Streams in einem kompatiblen Format bereit. In beiden geläufigen Betriebssystemen findet sich Quicktime als technologische Basis verschiedenster Zusatzprogramme, wie zum Beispiel von Adobe Premier oder von iTunes.

Das vielseitige Produkt von Apple kann als Basis für die Herstellung einer ganzen Poduktion genutzt werden. Von der Digitalisierung von analogen Bildern über die Synchronisation bis hin zur Wiedergabe des Materials reicht die Palette der Funktionen.

Auf der Medienplattform können die unterschiedlichsten Medienarten abgespielt und kombiniert werden. Der Benutzer kann Audio und Video, Texte und Grafiken sowie Animation und Streams mit dem Quicktimer bearbeiten.

Aufnahmen, die mit einem HD Camcorder aufgenommen wurden, können ebenfalls abgespielt werden. Im Besonderen eignet sich Quicktime für MPEG-4-Dateien.

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